Gemeinsam voran: Warum ich Gemeinderat werden möchte

Artikel von Andreas Kraus - veröffentlicht am 12. Mai 2019

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten 17 Sekunden

Albert Einstein sagte einmal „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben“. Dieses Zitat prägt mich. Nach diesem Zitat handle ich. Mein Name ist Andreas Kraus, 34 Jahre alt, wohne in Ruit und ich bin Gemeinderatskandidat für die Wählervereinigung „die aktiven“.

Bretten ist eine Stadt mit Kultur, eine Stadt mit Vergangenheit. Aber keine Stadt, bei der man die Zukunft klar erkennen kann. Wir brauchen junge motivierte Bürgerinnen und Bürger, die sich aktiv in Gemeinderat und Ortschaftsräten einsetzen. Die sich nicht nur an alten und überholten Gepflogenheiten festklammern, sondern offen Dinge ansprechen, mutig neue Wege gehen und unvoreingenommen handeln. Nie war die Zeit dafür besser als jetzt.

Warum ich Gemeinderat werden möchte:

Mein politisches Engagement begann mit dem Startschuss der Vermarktung  der Firma BBV Rhein-Neckar (Glasfaser). Als ich in den ersten Tagen davon hörte wusste ich, dies ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft Brettens. Als ich die Bedingungen des Ausbaus (Mindestanzahl der Verträge) hörte, war klar, hier muss etwas geschehen. Gestartet mit meinem damaligen Blog glasfaser-bretten.de, unendlich vielen persönlichen Gesprächen und verschiedenen Mitstreitern aus der Bürgerinitiative Glasfaser haben wir es am Ende geschafft. Der Ausbau wurde gestartet.
Mir hat dies gezeigt, dass wenige BürgerInnen mit Herzblut und Engagement doch Vieles und Wichtiges erreichen können.
Aus diesem Gedanken heraus entstand mein neuer Blog, entstanden Kontakte, entstanden Ideen, fanden sich Lösungen. Als Beispiel möchte ich die Überdachung des Babybeckens im Brettener Freibad nennen.

Meine Ziele für Bretten:

Ein Gemeinderat für alle:

Es ist kein Geheimnis, dass das Durchschnittsalter des Gemeinderates eher im oberen Drittel der Bevölkerung zu finden ist. Aber wie soll eine Gruppe Menschen alle Generationen vertreten, wenn sie die Interessen vieler gar nicht mehr kennt und versteht? Junge Menschen wollen mitreden, wollen Verantwortung. Ich glaube fest daran, dass Bretten von einem jüngeren Gemeinderat profitiert.

Kultur und Tourismus:

Bretten ist eine Kulturstadt. Wir haben Altbauten, unseren Pfeiferturm, das Immaterielle Kulturerbe Peter-und-Paul-Fest. Was wir nicht haben ist ein weitreichendes und anspruchsvolles Tourismus-Management. Bretten muss sich nach außen besser darstellen, wir müssen lernen uns offener und weitreichender zu präsentieren. Eine neue Internetpräsentation der Stadt Bretten mit starkem Fokus auf Tourismus und Veranstaltungen ist dabei unerlässlich. Auch Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram müssen dabei intensiver genutzt werden.

Bezahlbarer Wohnraum:

Hierfür gibt es leider keine einfache Lösung, sondern nur eine Kombination aus vielen Ideen kann zu einem dauerhaft positiven Ergebnis führen.
Eine davon sind Mehrparteienhäuser in jedem Ortsteil und der Kernstadt. Bestehend aus kleinen Wohneinheiten und einem Gemeinschaftsraum. Ideal für junge Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, aber ebenso für ältere Menschen, denen ihr Eigenheim im Alter zu groß wurde.

Umwelt:

Ich wünsche mir eine Stadt, die endlich fahrradfreundlich ist. Schluss mit unsicheren Radwegen wie in der Wilhelmstr. Schluss mit geteilten Fahrbahnen für LKW und Radfahrer wie am Alexanderplatz. Elektrofahrräder, und bald auch Elektroroller, haben bereits jetzt ein neues Mobilitätszeitalter eingeleitet. Viele junge und ältere Menschen haben den Weg zurück aufs Rad gefunden.

Der Flächenverbrauch muss eingedämmt werden. Vorhandene Flächen sinnvoller genutzt werden. Wir brauchen die innerörtliche Verdichtung, aber vor allem müssen wir endlich beginnen in die Höhe zu bauen. Neubaugebiete die ausschließlich aus Einfamilienhäusern mit großem Garten bestehen sind nicht mehr realisierbar.

Wirtschaft:

Nur wenn die Wirtschaft wächst kann auch die Stadt wachsen. Wir haben viele gute und interessante Betriebe, die es nicht nur zu erhalten, sondern auch auszubauen gilt. Ebenso braucht Bretten Neuansiedlungen um seine Wirtschaftskraft zu stärken. Aufgrund unserer geographischen Lage ist es allerdings äußerst schwierig weitere Industrieflächen zu schaffen. Mit dem Glasfaserausbau haben wir einen wichtigen Schritt für junge, nicht produzierende Unternehmen erreicht. Jetzt gilt es diese gezielt nach Bretten zu holen. Auch das Bereitstellen von Räumlichkeiten für Start-Ups ist dabei ein wichtiger Punkt.

Zukunft:

E-Bikes, E-Autos, E-Scooter. Digitalisierung. Künstliche Intelligenz. Bargeldloses bezahlen. Glasfaser war erst der Anfang, die Basis für alles. Jetzt ist die Zeit gekommen um uns für die Zukunft aufzustellen. Ladestationen für E-Mobility, ein digitales Rathaus mit verschiedensten Services für die BürgerInnen. Moderne Schulen und Firmen.
Aber auch Dinge wie „Lebenslanges Lernen“. Wir brauchen verstärkt neue Bildungsangebote für Menschen aller Altersklassen. Die Zeiten in denen man mit 18 Jahren mit der Schule fertig ist und 45 Jahre den selben Job auf die selbe Weise ausführt sind vorbei.

Ich möchte mich bei allen BrettenerInnen bedanken, die mich in den letzten Jahren bei meinen Vorhaben unterstützten und auch weiterhin unterstützen werden.
Gemeinsam können wir vieles für Bretten und seine BürgerInnen erreichen.

Bitte geht am 26. Mai wählen und unterstützt mich mit 3 Stimmen.
Wählervereinigung „die aktiven“, Listenplatz 8.

Vielen Dank

Euer
Andreas


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Top! Danke für deinen Einsatz!

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