Ergebnis der Umfrage „Grundversorgung in den Ortsteilen“

Artikel von Andreas Kraus - veröffentlicht am 30. Januar 2019

Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten 42 Sekunden

Hallo liebe Besucher*innen,

zuerst bedanken wir uns ganz außerordentlich bei den rund 150 Bürgerinnen und Bürgern, die an unserer Umfrage teilnahmen. Ich freue mich sehr, dass so viele sich mit Ihrem Wohnort aktiv beschäftigen. Das Ergebnis selbst ist ernüchternd. Ca. 80% sind unzufrieden mit der aktuellen Situation, sprich der Grundversorgung in ihrem Ortsteil. Aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Läden vor Ort schließen, war dies weitestgehend zu erwarten.

Was für uns nicht zu erwarten war ist die Verteilung der Lösungsvorschläge. Mit 45% der Stimmen liegt der Mobile Supermarkt deutlich vor den anderen Lösungen. Dies ist in soweit verwunderlich, da gerade erst das CAP-Mobil mit einem Umsatz von nur 450-500 EUR im Monat seinen Dienst aufgeben musste. Auf Platz 2 findet sich mit 25% der Lieferdienst per Post, auf Platz 3 mit 20% die Packstation, entweder gefüllt mit den absoluten Grundnahrungsmitteln oder einem Liefersystem wie z.B. eine DHL-Packstation. Rund 10% der Beteiligten sprachen sich für andere Lösungen aus, wobei der Supermarkt vor Ort hier den größten Wert einnimmt.

Was also bedeutet dies? Zuerst freuen wir uns, dass bereits jetzt ein Mobiler Supermarkt gestartet ist. Wir hätten uns allerdings vorab noch die Klärung einiger Fragen gewünscht. Was ist bei Krankheit und Urlaub? Was kosten die Lebensmittel im Vergleich zum Supermarkt? Muss die Stadt bezuschussen und falls ja, in welcher Höhe? Jetzt heißt es zu beobachten wie sich das Projekt entwickelt und ob die Bürgerinnen und Bürger es annehmen.

Wir, die Aktiven, sind uns einig, dass so ein Modell allenfalls eine Übergangslösung darstellt. Für jüngere Generationen ist es selbstverständlich, Ware im und über das Internet zu bestellen, was in kurzer Zeit auch für Lebensmittel und andere Bedarfsgüter zutrifft. In größeren Städten ist dies heute bereits möglich. Aus diesem Grund forcieren wir als zweite unabhängige Lösung einen Lieferdienst. Hierzu werden kurzfristig Gespräche mit verschiedenen Supermarktbetreibern in Bretten stattfinden. Die Vorteile von meist günstigeren statt teureren Preisen und die Lieferung bis an die Haustür sind dabei nicht von der Hand zu weisen.

Im Zuge dessen freuen wir uns sehr, dass bereits am Anfang der Umfrage eine hiesige Metzgerei auf uns zukam. Auch hier macht man sich Gedanken über einen möglichen Lieferdienst. Erste Gespräche dazu werden jetzt nach Bekanntgabe des Umfrageergebnisses stattfinden.

Arno Rath und ich möchten uns nochmals bei allen engagierten Bürgerinnen und Bürgern bedanken und freuen uns auch zukünftig auf interessante Vorschläge und Ideen.

Euer
Andreas


Aktuell auf Instagram


Nächste Termine


26. Mai: Wählen gehen!

Anmeldung zum Newsletter


Jetzt zum Newsletter anmelden und keinen Artikel mehr verpassen. Mit dem Klick auf „Jetzt anmelden“ akzeptieren Sie die Datenschutzbedingungen.